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21/04/2018
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Skimboarding

Bevor aber nun die ganzen Wavegardens und Flusswellen tatsächlich in Betrieb gesetzt werden, müssen wir leider weiterhin mit unseren Skateboards vorlieb nehmen. Oder doch nicht? Vielleicht habt ihr schon was von der neuen, auch in Deutschland boomenden Sportart Skimboarding gehört?Diese gerade mal 90 bis 130 cm kleinen Bretter, mit denen man im seichten Gewässer auf der Wasseroberfläche gleitet, sind der neue Trend unter den Board Sportlern Deutschlands. Hier mal die wichtigsten Facts für euch:

Woher kommt das Skimboard?

Den Ursprung haben die dünnen (meist) Holzbretter wahrscheinlich in den USA und Kanada, wo auch heute viele Kurse, Meisterschaften usw. angeboten werden, wie z.B. in Dewey Beach, an der Ostküste der Staaten. Geschichten zufolge könnten auch kalifornische Rettungsschwimmer Vorreiter gewesen sein. Diese benutzten scheinbar schon Holzplatten, um sich damit schneller über Sand und Wasser fort zu bewegen.

Wie funktioniert’s?

Diese Mischung aus Skaten und Surfen, wie man Skimboarding beschreiben könnte, basiert auf dem Prinzip des Aquaplanings. Dabei wird das ovale Brett mit Anlauf direkt am Ufer ins flache Wasser geschmissen. Dann springt der Rider mit beiden Füßen und in der bekannten Skate-/ Surfposition auf die hübsch bemalte Holzplatte und versucht zunächst mal Gleichgewicht zu halten und mit dem Schwung noch ein paar Meter weiter zu gleiten. Wer diesen Schritt schon drauf hat, kann als nächstes versuchen, eine ans Ufer rollende Welle abzupassen, die dann auch noch, wie gewohnt, mitgesurft werden kann. Später kommen dann noch die üblichen Jumps und Tricks hinzu. Klar, irgendwas müssen sie ja zeigen auf den Meisterschaften 😉

Der große, große Vorteil an dieser Alternative ist, dass das Skimboarding nicht nur am Meer, sondern auch an Flüssen, Seen, Teichen, Bächen und eben überall, wo seichtes Wasser auf feinen, glatten Untergrund trifft (bestenfalls Sand!) möglich ist. Noch ein Plus – und hier geben mir sicher vor allem Kite- und Windsurfer recht – ist das Material. Ein kleines, leichtes Brett und `ne Badehose und schon kann’s losgehen. Super!

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