Surfen mit Motoren

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Surfen mit Motoren

Sicher kennt ihr alles das Gefühl, an einem guten Tag mit tollen Wellen im Wasser zu sein und einfach nicht genug bekommen zu können!? Leider machen einem aber nach einigen Stunden Schultern, Arme und Nacken einen fetten Strich durch die Rechnung. Auf einmal erscheint der Weg zum Peak eine Mission Impossible. Jetzt stellt euch mal vor, ihr könntet in diesem Moment einen Knopf drücken und euer Brett würde von ganz alleine losfahren. Ihr lacht? Jetsurf macht’s möglich! Visit Jet Surf

Jetsurf ist ein motorbetriebenes Brett, mit dem in jeglichen Konditionen, großen und kleinen Wellen, ohne Towing usw. bequem gesurft werden kann. Am besten ihr macht euch selbst mal ein Bild. Auf youtube und auf der offiziellen Homepage gibt es Videos, die echt Laune machen, selbst mal los zu jetten.

Und wer hat’s erfunden? Natürlich nicht die Schweizer, sondern ein gewisser Herr Martin Sula, der mit dieser neuen Art des Wellenreitens die Grenzen des Wassersports überschreiten wollte.

Und wie funktioniert’s? Angetrieben wird der kleine Racer von zwei speziell dafür entwickelten Motoren (mit einem Verbrauch von ca. 2 Litern pro Stunde), plus zusätzlicher Batterie, die leider nach 4 Stunden schon wieder aufgeladen werden muss. Dafür kann man aber, je nach Modell, auf bis zu 50-60 km/h beschleunigen. Das kann doch was! Für Start, Stopp und Geschwindigkeitskontrolle hat der Surfer einen kleinen Controler in der Hand und die Füße werden, wie beim Windsurf in kleinen Schlaufen am Brett gesichert.

Ich finde ja, das klingt ziemlich viel versprechend und das Video macht auch Lust, das Ganze mal selbst auszuprobieren. Preislich ist es der Spaß natürlich nur wert, wenn man zumindest regelmäßig die Möglichkeit hat, auf seinem Brettjet davon zu düsen. Oder man wartet einfach noch eine Weile, bis jemand auf die Idee kommt, diese Spielzeuge für uns große Kinder zu verleihen. Sollte ich in den Genuss kommen, das Jetsurfboard zu testen, werde ich euch auf alle Fälle davon berichten… 😉

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