Famous Surfers: Layne Beachley

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Surfen am Qiantang Fluss in der chinesischen Stadt Hangzhou
22/06/2018
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Famous Surfers: Layne Beachley

Hallo da draußen!

So, gestern wars dann soweit: Die Masterarbeit ist abgegeben! Unglaublich… Selten zuvor hab ich so hart gearbeitet in meinem Leben!! Jetzt ist endlich mal wieder Zeit, über die wichtigen Dinge des Lebens nachzudenken – so wie Surfen, natürlich 😀 Beim letzten Mal hab ich euch ja versprochen, dass es heute nicht wie beim letzten Mal in bester Gala-Manier zugeht. Deswegen gibts diesmal Infos zu einer wirklichen Surferlegende: Layne Beachley.

Laynes Geschichte ist wirklich keine einfache. Aber es ist auch eine Geschichte über eine Frau, die ihren Lebenssinn im Surfen fand und so (hoffentlich zumindest)  ihre Vergangenheit besser verarbeiten konnte. Layne wurde 1972 in Sydney geboren als Tochter einer 17 -jährigen, die sie  zur Adoption freigab. Dann, nach 6 Jahren in ihrer  Adoptionsfamilie starb ihre ’neue‘ Mutter nach einer Operation an einer Hirnblutung. Diese schwierige Vergangenheit ist bestimmt mit ein Grund, warum Layne 2003 die Stiftung „Aim for the Stars“ gegründet hat. Aim for the Stars unterstützt Mädchen und Frauen in ganz Australien sowohl finanziell als auch mit Rat und Tat dabei, ihre sportlichen, akademischen, gesellschaftlichen oder kulturellen Ziele zu verwirklichen. Ist das nur so ein Gefühl, oder haben besonders viele Profisurfer Stiftungen und Projekte zu Unterstützung junger Menschen?

Jetzt aber mal zu den harten Fakten von Laynes steiler Surfkarriere. Bereits mit 16 wurde sie Profisurferin und mit 20 stieg sie zur Nr. 6 auf der Weltrangliste auf. Und dann gings los: Layne gewann den ASP Women’s World Champion titel insgesamt 7 Mal zwischen 1998 und 2006, 6 Mal davon in Folge! damit ist sie bis heute Rekordhalterin unter den Frauen. Die Liste ihrer anderen Siege ist so lang, dass ich euch nicht mit einer Auflistung langweilen will, aber es ist vielleicht noch erwähnenswert, dass sie 2004 eine Wildcard für das Energy Australien Open der Männer hatte – und auch wenn das gender-technisch jetzt echt unkorrekt ist, aber das ist in der Surfwelt nach wie vor ein Ritterschlag. Im selben Jahr gewann sie auch noch den Laureus World Sports Award in der Kategorie „Alternativsportlerin des Jahres. 2008 hat sich Layne dann aus der Welt des Profisurfens zurück gezogen, kehrte aber 2012 als Vizepräsidentin der International Surfing Association zumindest indirekt zurück.

Also, meine Ladies von Atlantik Surf – wer ist euer Vorbild? Meine Wahl ist da ziemlich klar…

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