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S wie „SURFEN“
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Am Anfang waren es Holz, Wasser und Wellen, die das Surfen ermöglichten. Wili Wili-Bäume, Mammut– oder Koa-Bäume wurden von Hawaiianern zur Herstellung von Surfbrettern genutzt, bevor leichte Bretter aus synthetischem Material geshapt wurden.

Die Nutzung von Fiberglas und Styropor ermöglichte es schließlich, größere Wellen schneller zu surfen. Die Bretter wurden leichter und wendiger. Aber die giftigen Chemikalien die zur Herstellung gebraucht wurden zerstörten die „reine“ Verbindung von Surfer und Natur. Ca. 600 lbs (umgerechnet: 272kg) an Co2 entstehen während der Lebenszeit eines typischen, in den USA hergestellten Surfbretts, durch seine Produktion, Reparationen und seine Entsorgung. Nicht selten landen zerbrochene Bretter schließlich im Meer. Mit einer geschätzten Anzahl von 35mio. Surfern weltweit, bedeutet das eine gewisse Belastung unserer Umwelt.

Je mehr Surfer sich also um ein umweltfreundliches Brett bemühen, umso besser. Dass diese oft schwerer und auch teurer sind, spielt allerdings eine Rolle bei der Anschaffung. Da kommen Surf Organic Boards (SurfO): Daniel Del Toro und David Purser mit ihrer nachhaltigen Brettherstellung aus Pilzen vielleicht gerade recht. Hört sich unglaublich an, ist aber wahr.

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Die Beiden nutzen eine Technik, die von Ecovative Design entwickelt wurde und sich Mycofoam nennt. In 10 Tagen „wächst“ dabei aus landwirtschaftlichem Abfall versetzt mit Pilzmyzelien ein Surfbrett in seine Form. Ganz natürlich also und letztendlich sogar erschwinglich?

„Surf Organic Boards LLC was born to expedite organic Myco Foam surfboards to EVERYONE.  Our first board, “El Portobello” is designed for 90% of surfers.  It’s floaty, but carry-able; fast, but turn-able; strong, but flexible.(…) Currently all of our inventory is available online.“

schreiben Daniel und David auf ihrer Seite. Ein Interview mit den Pilzshapern gibt es hier zu lesen und über eine Spende zur Weiterentwicklung ihres innovativen Prototypen „El Portobello“ freuen sich beide natürlich immer. Wir sind gespannt, wie „groß“ die Pilzbretter noch werden und wünschen das Beste!

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