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22/10/2011
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Surfer in Teneriffa entrüstet über den Bau eines Vordammes am Martiánez-Strand

playamartianez

Die natürliche Wellenbildung an dem Martiánez Strand in Teneriffa ist bedroht, so jedenfalls klagt die Kanarische Surf Federation. Der Bau eines Vordammes an diesem beliebten Strand, dessen Kosten sich auf 5,1 millonen euro belaufen, soll als Gegenmassnahme zur beständigen Reduzierung von Sand an Martiánez dienen. Mit diesem Proyekt hat die kanarische Regierung natürlich die Turisten im Auge die der lokalen Wirtschaft zu Gute kommen: es soll vor allem der Sicherheit der Badenden dienen.

Doch hat dieser kostenspielige Vordamm unerwünschte Nebeneffekte für die Surfer: die Höhe der Wellen wird dadurch gleichzeitig entschieden eingedämmt. Laut des spanischen Forschungsinstituts für Bauwesen Cedex, betreffen die Bauarbeiten eine wichtige Stelle für Surfsportler. Schliesslich finden am Martiánez Strand auch einige Wettkämpfe statt, nicht nur für Surfer, auch für andere Wassersportarten.

Sogar die Artenvielfalt und die Meerespflanzenwelt der Gegend könnte von dem Vordamm bedroht werden, warnte auch die Generaldirektion für Biodiversität, laut der lolkalen Zeitung “La opinion de Tenerife”.

Die Kontroverse die der Bau dieses Vordammes an dem Martiánez Strand hervorgehoben hat, wird nun auch höchstwahrscheinlich eines der Themen sein, das die Kanarische Surf Federation am 24. Oktober an dem Internationalen Symposium Global Waves, dass in Biarritz (Frankreich) stattfindet, ansprechen wird. Ziel dieses Symposiums ist es mehr Anerkennung für den Wert der Wellen zu erlangen und entsprechende Schutzmassnahmen international zu ergreifen.

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