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Surfen in Europa

playamartianez

Surfsportler finden in Europa ganzjährig Möglichkeiten zur Ausübung ihres Wassersports. Vor allem die Atlantikküsten und das östliche Mittelmeer sind bei Wellenreitern beliebt, während das westliche und zentrale Mittelmeer oft weniger konstante Wellenverhältnisse und schwächere Winde aufweist. In Nordeuropa bietet die Nordsee bessere Bedingungen als die Ostsee.

Atlantikküste

An der europäischen Atlantikküste befinden sich zahlreiche Surfspots. Von Juni bis September laden die französische und nordspanische Atlantikküste zum Wellenreiten ein, besonders natürlich Kantabrien und Ajo. In Frankreich kommen Anfänger und Fortgeschrittene in Hossegor und Biarritz auf ihre Kosten. Hossegor ist für seine im Herbst bis zu fünf Meter hohen Wellen bekannt. Im Winter ist Andulusien mit Conil de la Frontera und Cadiz ein beliebtes Ziel von Wellenreitern.Portugal weist während des gesamten Jahres beste Bedingungen für Surfsportler an der Algarveküste und bei Lissabon auf. Ein Surfmekka ist Peniche mit seinem Surfspot „Supertubos“.Die kanarischen Inseln verfügen mit Reefbreaks und starken Winden für optimale Bedingungen für Kite- und Windsurfer. Teneriffa ermöglicht Surfsport zu jeder Jahreszeit, wird aber von Wellenreitern besonders im Winter geschätzt.Die konstantesten Surfbedingungen in Nordeuropa weisen die Atlantikküste Irlands und die Südwestspitze Englands auf. Hier befinden sich viele Surfspots für Wellenreiter aller Kenntnisstufen. Am bekanntesten ist die Fistral Beach im südwestenglichen Newquay.

Nord- und Ostsee

Saisonal eingeschränkt sind die Surfmöglichkeiten in Nord- und Ostsee. Gute Wellen bietet das niederländische Seebad Scheveningen im Herbst und Winter. An der deutschen Nordseeküste wird vor allem auf Sylt Surfsport betrieben. Nicht konstante Bedingungen bietet die Nordseeküste Dänemarks. Wer allerdings an der Nordsee nach einem guten Ort zum Wellenreiten sucht, der fährt in das dänische Klitmøller. Einige Surfspots befinden sich auch an der Ostsee (z. B. bei Kiel). Die Ostsee weist allerdings weniger kraftvolle Windbedingungen auf und zeigt nur tageweise gute Surfbedingungen.

Östliches Mittelmeer

Die griechische Inselwelt verfügt über hervorragende Surfspots. Zwischen März und Oktober finden Kite- und Windsurfer wegen des Schönwetterwindes Meltemi z. B. auf Rhodos, Naxos und Kos ausgezeichnete Windverhältnisse vor. Allerdings sind an einigen Spots nicht alle Surfarten zugelassen.

Westliches und zentrales Mittelmeer

Dagegen ist an der französischen Mittelmeerküste zumeist mit kleinen Wellen und flachem Wasser zu rechnen. Sowohl an der westlichen italienischen Festlandküste als auch rund um die Adria kommt gerade im Sommer zu wenig Wind für ein zufriedenstellendes Surferlebnis auf. Gute Wellen kommen nur bei schlechteren Wetterbedingungen zustande.
Dagegen verfügt Sardinien mit Oristano, Olba, Cagliari und Porto Ferro über exzellente Surfspots. Lange Wellen zeichnen die sizialianischen Wassersportorte Capanonne bei Catania und Cefalù bei Pollina aus.

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