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Surfen auf dem Tempelhofer Feld?

DataWavegarden

Über die künstliche Welle im Baskenland und Slaters Wetteifern gegen Webber, habe ich bereits im September berichtet. Jetzt soll eine perfekte Welle in Berlin entstehen und uns das Surfen direkt vor der Haustür möglich machen… jedenfalls verkündet das die Berliner Zeitung.

Schon in zwei Jahren könnte man Surfer auf dem Tempelhofer Feld sehen. Ein langgezogener See, etwa so breit wie ein Fußballfeld und zwei mal so lang soll entstehen. Auf Knopfdruck würde die perfekte Welle darüber rollen und Ritte von 100 Metern Länge möglich machen. Ganz nach der neuen Technik, mit Innovationspreisen überhäuft, die im Baskenland in der Nähe von San Sebastian im Wavegarden entwickelt wurde. Arnd Wiener, der in Potsdam lebende Junioren-Nationaltrainer des deutschen Wellenreitverbandes sagt: „Das ehemalige Flughafengelände sei der Traumstandort für das Wellen-Gewässer.“ Er will das Projekt „Surfen in Berlin“ gemeinsam mit dem Berliner Sportmarketing-Manager Falko Nadol ermöglichen.

Die Tempelhof Projekt GmbH, die für die Gesamtentwicklung des ehemaligen Flugfelds zuständig ist, hält das Wellen-Projekt für „eine gute Nutzung“. Da es sich mit der künstlichen Welle aber um eine langfristige Investition und Nutzung handelt, konnte die GmbH bisher keine endgültige Zusage erteilen. „Zudem sei man skeptisch, dass angesichts der geplanten Wohnbebauungen ausreichend Platz zur Verfügung stehen werde.“

Nadol und Wiener meinen mit Welle, sei Berlin perfekt. Und selbst wenn aus ihrem Vorhaben das Tempelhofer Feld zum Berliner Ozean zu machen nichts wird, wollen sie die Hauptstadt innerhalb von 5 Jahren um eine künstliche Welle bereichern. Die Senatsverwaltung für Sport prüft die Wellenreit-Idee zur Zeit und ist unter anderem auch für das Olympiaparkgelände zuständig. „Das wäre als Standort eine Alternative,“ sagt Nadol. Die beiden Surfer werden jedenfalls nicht so schnell aufgeben!

Hier ein neues Interview zum Thema!

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