Surf-Film „Given“ geht auf Tour

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Surf-Film „Given“ geht auf Tour

Es ist Winter, der Himmel ist seit Tagen eine einzige grauweiße Schlierschicht und lässt sich nur mit viel Kreativität von dem halbgeschmolzenen Schneematsch auf den Gehsteigen unterscheiden. Es fühlt sich an, als hätte die Sonne selbst keine Lust hier aufzukreuzen – auch wenn sie in Wirklichkeit erst letzte Woche noch geschienen hat – und deine Fotos von letztem Sommer erscheinen dir wie die einzigen Zeugen von Wärme, Meer und Wellen. Kennst du das?

Dann mag dich der Trailer zum Film „Given“ vielleicht genauso zum Träumen anregen wie mich. Der Streifen wird kommende Woche auf die Kinoleinwände gebracht und lädt uns ein, für neunzig Minuten im beeindruckenden Abenteurerleben der Surfer-Familie Goodwin dabei zu sein.

Der Film nimmt die Perspektive des sechsjährigen Given ein, Sohn von Aamion und Daize Goodwin, ein kleiner Junge, der schon mehr um die Welt gekommen ist als wahrscheinlich viele von uns in ihrem ganzen Leben. Erstaunlich wenige Surf-Aufnahmen im Trailer, dafür Farbenpracht, Menschen rund um den Globus, Zeitlupe, tolle Blickwinkel und die Weisheit eines Kindes. Klingt vielversprechend und nach weit mehr als einem reinen Surf-Film.

„I asked my dad why we were leaving and he said because it was what he did with his dad.”

Aamion und Daize Goodwin leben auf Fidschi, sie sind professionelle Surfer, leben quasi im Paradies. Auf den Spuren von Aamions Kindheit begeben sie sich auf eine Reise um die Welt, 15 Länder, die er einst mit seinem Vater entdeckt hat. Aaron Goodwin, ein passionierter Surfer, Reisender, Aussteiger, hat seinem Sohn ein Leben jenseits des Mainstreams gezeigt und ihm beigebracht, die Natur und die Menschen zu schätzen, die einfachen Dinge zu leben. „Given“ begleitet Aamion und Daize dabei, dies nun an ihre Kinder weiterzugeben, während sie mit Sohn und Tochter durch die verschiedensten Länder touren. Stets auf der Suche perfekten Wellen, Begegnungen mit Menschen und ihrem Ideal des einfachen Lebens. Sie wollen ihren Kindern eine alternative und kulturell vielfältige Erziehung bieten, sie mit verschiedenen Lebensweisen in Kontakt bringen.

„In your first years of life, you take in everything around you.”

Aamion Goodwin hat mit seinem Vater ein modernes Nomadenleben geführt, lebte zwischen Gelegenheitsjobs hier und da in Ländern wie Thailand, Marokko, Nepal, Senegal, Peru. Fidschi ist sein Zuhause, wo er ins Surfen hineingeboren wurde. Daize stammt aus Hawaii und ist ehemalige World Long Board Champion. Aamions Freund aus Kindertagen und Filmemacher Jess Bianchi hat sie während 14 Monaten auf ihrer Reise begleitet und erzählt uns in „Given“ mit atemberaubenden Bildern vom Surfen, seiner Idee eines alternativen Lebensstils und der Verbundenheit zu Natur und Menschen.

Die Website zum Film lässt erahnen, was uns im Kino erwartet. Auf dem Reiseblog gibt es schon jetzt inspirierende Bilder aus den verschiedenen Ländern, bei deren Anblick man den nächstbesten Flug buchen und sich auf ein Abenteuer begeben möchte.

Zu sehen gibt’s den Film im Rahmen der Deutschland- und Österreichpremiere ab kommendem Donnerstag im englischen Original:

26.01. in Berlin, Rio Filmpalast, 18:00 Uhr

27.01. in Hamburg, Zeise Kinos, 22:30 Uhr

2.02. in Köln, Cinenova, 21:00 Uhr

3.02. in München, Rio Filmpalast, 18:00 Uhr

10.10. in Wien, Stadtkino, 21:00 Uhr

Quelle: http://www.giventhemovie.com

Lust auf Surfen bekommen? Dann könnten dich vielleicht unsere Surfcamps interessieren.

Sam
Sam

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