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Die neue Championship Tour (CT) hat begonnen. Vom 28. Februar bis 13. März trafen sich die Profis zum ersten Mal in der neuen Saison an der Gold Coast, Queensland, in Australien, um ihre Kräfte zu messen. Dabei schieden die üblichen Verdächtigen und auch der frisch gebackene Weltmeister Gabriel Medina erstaunlich früh aus.

Stattdessen fiel der Brasilianer Filipe Toledo durch seine beeindruckende Surfleistung auf, die schließlich im ersten Sieg auf der CT seiner Karriere gipfelte. Im Finale setzte sich Toledo gegen „Stuntman“ Julian Wilson (AUS) mit einem nahezu perfekten Heat – 19,6 von 20 Punkten – durch.

Finale

Im Viertelfinale ließ Julian Wilson  den Tour-Veteran Taj Burrow (AUS) durch seine „new-school skills“ noch alt aussehen. Wilson nutze einen Mix aus „floaters, cutbacks“ und „fins-free hacks“ und erntete 9.77 Punkte für seinen Eröffnungs-Ride. Mit zusätzlichen 7,67 Punkten sicherte er sich den Einzug ins Halbfinale.

Toledo, die Nr. 17 der Welt, besiegte währenddessen Bede Durbidge (AUS), um ins Halbfinale gegen Adriano de Souza (BRA) einzuziehen. Im Halbfinal-Heat ging Toledo dann gleich während des Eröffnungsritts zwei mal in die Luft und es war schnell klar, dass sich das Finale des Quiksilver Pros als progressives Battle zwischen den zwei Tour-Pionieren Toledo und Wilson abspielen würde.

Toledo startete mit einem rasanten „drive down the line“, einem „wrapping cutback“ und einer kraftvollen Drehung zum Schluss. Mit einem dramatischen „layback“ festigte er seinen guten Start und bereits nach den ersten 10 Minuten lag er deutlich in Führung.

Wilson antwortete zwar mit einem „blow-tail carve“ und einem „air reverse“, der mit 9,1 Punkten belohnt wurde, Toledo übertraf ihn trotzdem abermals. Der Brasilianer verdiente sich zuerst eine 9,6 und sicherte sich den Sieg dann mit einer „nose-pick rotation“, die mit der perfekten 10 bewertet wurde. Hier gibt es das Spektakel nochmal zu sehen.

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