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Wieso tragen Surfwettkämpfe diesen Untertitel, T-Shirts diese Aufschrift und Videozusammenschnitte diesen Namen? Wer war Andy Irons? Was machte ihn zum „Rockstar der Surfszene“?

Am 24. Juli 1978 wird Andy Irons auf Hawaii geboren. Die Wellen von Hanalei Bay brechen vor seinem Elternhaus und sind für ihn und seinen Bruder Bruce Spielplatz der Kindheit. Was ihn schon damals von den anderen Jungs im Wasser unterscheidet ist sein aggressives Surfen.

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In den Jahren 2002 bis 2004 wird er dreimal hintereinander Weltmeister. Es gelingt ihm, was bis dahin keinem gelang: Er gewinnt jeden Wettbewerb der Tour. In diesen Jahren setzt er sich gegen alle Größen des Sports durch. 2003 trifft er erstmals auf Kelly Slater, der schon zu diesem Zeitpunkt eine Legende ist. Als Teenager vergöttert Irons Kelly Slater. Jetzt sieht er in ihm seinen größten Konkurrenten. Doch ab 2005 kann Irons Slater nicht mehr davonfahren. Slater und Fanning erobern die Titel.

Im November 2010 sagt Andy Irons die Teilnahme an einem Wettkampf in Puerto Rico aus gesundheitlichen Gründen ab. Er macht sich auf den Heimweg nach Hawaii und fühlt sich beim Zwischenstopp in Dallas so schlecht, dass er auf seinen Anschlussflug verzichtet und im Flughafen-Hotel eincheckt. Dort findet ihn das Personal tags darauf tot im Bett.

„Der 32-jährige Amerikaner litt zu diesem Zeitpunkt am Denguefieber, einer Virusinfektion, die durch einen Mückenstich übertragen wird […]“, so die Welt. Andy Irons starb an einem Herzinfarkt infolge einer verstopften Halsschlagader. „Der zuständige Gerichtsmediziner hatte im Körper von Irons außerdem Spuren von Psychopharmaka, Methadon, Kokain und Designerdrogen gefunden.“

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Irons hinterließ seine damals hochschwangere Ehefrau Lyndie Dupuis, die im Dezember Sohn Andrew Axel zur Welt brachte.

Zweifellos war es Andy Irons großes Surftalent und sein tragischer Tod, die ihn so populär machten. „Er war das Sinnbild des wilden Surfers, mutig, zügellos – und ein bisschen wahnsinnig.“, so der Spiegel in „Im leuchtenden Tunnel“.

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