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Welle-01

Du willst „meer verstehen“? Wie bricht die Welle, die da auf dich zukommt? – Eine der häufigsten Fragen, für passionierte Surfanfänger. Wie anpaddeln oder besser auf die Nächste warten?

Genaues Beobachten und richtiges Deuten der Wasserbewegung lohnt sich. Erfahrene Surfer wissen genau wie Wellen brechen und welche Wellen einen guten Ritt versprechen. Dafür müssen sie den Spot an dem sie surfen nicht kennen. Die Welle zuerst kriegen, die „richtige“ Welle kriegen, Kraft sparen, länger im Wasser sein, mehr Spaß haben?

Weil das Surfen im Close-Out nicht möglich ist, also in Wellen die dich einfach verschlucken, musst du die Wellen erkennen, die nach rechts oder links brechen und dich nicht „einschließen“ / „close-outen“. Wie du das machen kannst, kommt hier:

  1. Behalte die gerade Horizontlinie im Auge.
  2. Kommt ein Set, vergleiche die Horizontlinie mit dem Winkel der Welle.
  3. Suche den höchsten Punkt der Welle.
  4. Die Seite mit dem steileren Winkel oder „Wellental“  ist die Seite zu der die Welle brechen wird.
  5. Die Richtung in die die Welle bricht, ist die Richtung in die du surfen solltest.

Wenn du nun also eine „left-hand“ von einer „right-hand„-Welle unterscheiden kannst, kommen wir als nächstes zum Closeout und zum Split-Peak.

Wenn eine Welle keinen steileren Winkel erkennen lässt und beide Seiten vom höchsten Punkt aus gleich aussehen, nennt man das „Split -Peak„, oder auch „A-frame„. In diesem Fall bricht die Welle nach links und nach rechts. Wenn du am perfekten Punkt, also am Peak, auf die Welle stößt kannst du dir aussuchen, ob du sie nach links oder rechts abfährst.

Ein „Closeout“ hingegen ist unsurfbar. Die Wellenlinie ist in diesem Fall parallel zur Horizontlinie und es gibt keine Winkel oder surfbaren Wellentäler. Die Welle bricht einfach gerade über ihre Lippe und begräbt, was ihr nicht rechtzeitig entkommen konnte.

Und jetzt: Viel Spaß beim Wellen-Lesen!

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