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Interview mit Jordy Smith I

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Stell dich doch mal vor…

Ich heiße Jordy Smith, bin aus Durban, Süd-Afrika und 26 Jahre alt.

Wie war es in Süd-Afrika groß zu werden?

Es war hart. In Durbans Straßen gibt viel Gewalt und es ist leicht an die falschen Leute zu geraten. Ich erinnere mich, mit 12 Jahren haben meine Eltern eine große Rolle in meinem Leben gespielt. Sie haben sich wirklich darum gekümmert, dass ich meinen Traum professioneller Surfer zu werden verfolgen konnte und dass ich jeden Tag im Wasser war (…) Mit anderen Voraussetzungen hätte ich im Gefängnis landen können und niemals die Möglichkeiten gehabt, die ich hatte.

Also hat dich das Surfen auf dem „richtigen Weg“ gehalten?

Surfen war das Größte in meinem Leben. Jeden Tag hat es mich von der Straße fern gehalten. Ich war fokussiert darauf ein guter Surfer zu werden und das hielt meine Gedanken von anderen Sachen ab. Ich bin in einer ziemlich armen Gegend: Ambila, groß geworden. Es gab jede Menge Gangster und Drogendealer. Aber meine Eltern haben das Beste daraus gemacht. (…) Und ohne diese schwierigen Bedingungen wäre ich heute nicht, wer ich bin. Mein Vater war mir immer schon sehr wichtig. Er ist der Grund warum ich ein so erfolgreicher Surfer bin.

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Jordy’s Vater im Shapingroom

Wer sind deine Vorbilder?

Ich habe wirklich viele Idole, z.B. Michael Jordan. Wie professionell er war, wie er Sachen anging, das war unglaublich. Er trainierte jeden Tag so hart er konnte. Für mich war das inspirierend (…) Ich erkannte, dass es für mich nur einen Weg gab: Ich musste ins Wettkampfsurfen, sonst würde ich nicht bemerkt. Wenn ich keine Punkte nachhause bringen würde, würde ich keine Rolle spielen. Mein Ziel wurde mein Leben und alles Andere blieb dahinter zurück.

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