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Jens Steffenhagen von Spiegel Online hat das brasilianische Surftalent Medina interviewt. Dabei herausgekommen ist ein interessantes und sehr offenes Gespräch über Medina als Person und über die Dominanz der Amerikaner und Australier im Surfsport.

Er macht keinen Hehl daraus, dass er an seiner Heimat Brasilien hängt und nennt sich ein „Muttersöhnchen“. Medina sagt offen, dass er aus „einfachen Verhältnissen“ stammt und wie verwöhnt ihm andere Kinder manchmal vorkamen, die von Sponsoren verwöhnt und stets von einer Schar Trainern und Kümmerern umringt wurden.

Auf die Frage zu den Spannungen zwischen den „klassischen Surfnationen“ und Brasilien antwortet Medina selbstbewusst:

„Es ist ganz einfach: Sie mögen mich nicht, weil ich aus Brasilien komme. Ich könnte Franzose sein, Portugiese oder was weiß ich. Wäre ich Europäer, dann würde mich die ganze Welt unterstützen. Und wäre ich Amerikaner oder Australier, dann würden sie mich sogar lieben! Eigentlich wünschen sich alle Surfer, dass Kelly Slater endlich von seinem Thron gestoßen wird. Seit 20 Jahren sieht man immer nur Kelly, Kelly, Kelly – das ist langweilig. Wir brauchen eine Wachablösung. Und die bin ich. Sie sollten mir dankbar sein, doch die Nationen, die bisher die Weltmeisterschaften unter sich ausgemacht haben, wollen nun mal keinen brasilianischen Champ sehen.“

medinasurf

An Entschlossenheit und Können fehlt es dem jungen Brasilianer nicht. Er surfte die Saison konstant gut und führt immernoch  die Weltrangliste an. Doch Fanning ist ihm dicht auf den Fersen. Beide haben nun nach dem letzten Contest in Portugal 3 Wettkämpfe der WCT gewonnen und der Pipe Masters auf Hawai wird entscheiden, wer den Thron besteigen darf.

„Ich werde bereits Wochen vor Contestbeginn vor Ort sein und die heftigsten Wellen surfen, die ich finden kann. Ich habe mit meinem Sieg in Tahiti gezeigt, dass ich es mit den gefährlichsten Bedingungen aufnehmen kann. Ich habe keine Angst!“

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