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Gegend in Kantabrien wird zur ersten natürlichen Surfreserve Spaniens

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Spanien ist seit einigen Tagen das zweite europäische Land, dass stolz darauf sein kann, mit einer natürlichen Surfreserve zu zählen. Die portugisische Ortschaft Ericeira bekam als erste diese Bezeichnung. Die kantabrische Gegend um Ribamontán al Mar (Norden Spaniens) bekam neuerdings diesen ehrenwerten Titel zugewiesen, meldete die spanische Nachrichtenagentur EFE.

Obwohl die auf Initiative der kantabrischen Surf-Federation neu erworbene Bezeichnung juristisch gesehen nicht bindend ist, verleiht sie der gesamten kantabrischen Küste einen neuen Wert. Sie soll vor allem Surf-Touristen einen noch grösseren Reiz schaffen.

Die neu erklärte Surfreserve bindet die Klippen um die bildschönen Ortschaften von  Somo-Loredo-Langre und Galizano mit ein, und die Bezeichnung hebt vor allem den Wert der Klippen von der Insel Santa Marina, wegen der grossen Wellen, die sich dort bilden, hervor. Ziel dieser Benennung ist hauptsächlich die Anerkennung des natürlichen und ökologischen Wertes der ganzen Umgebung von Ribamontán rund um die Küste.

Die lokale Regierung in Kantabrien plant inzwischen auch eine Arbeitsgruppe in dem Hydraulikinstitut zu bilden, die Messungen über die Höhe und Qualität der Wellen vornimmt, um den Touristen und Besuchern genauere Informationen anzugeben. Die Regierung erhofft sich dadurch einen grösseren Touristenzustrom, der sich konkret für Surfaktivitäten interessiert.

Der Stadtrat von Ribamontán al Mar arbeitet auch an der Einrichtung eines Surfzentrums für kommenden Sommer. 2,7 Millonen Euro sollen für diesen Zweck investiert werden. Dieses Surfzentrum soll mit Sporteinrichtungen für Surfer, einem Informationsbüro und einem Mehrzwecksaal ausgestattet werden. Es handelt sich um die wichtigste Initiative des Wettbewerbsplanes Kantabriens für 2012. Doch erwartet die lokale Regierung zukünftig mehr Investitionen sowohl von der regionalen wie auch von der zentralen Regierung.

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