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Die kanarische Universität La Laguna (Teneriffa) gliedert Surfaktivitäten in ihr akademisches Angebot ein

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Die kanarische Uni La Laguna hat mit der kanarischen Surf-Federation ein Abkommen unterzeichnet, um künftig den Studenten gemeinsame Aktivitäten anzubieten, und zwar nicht nur Sportaktivitäten, sondern auch Surf-bezogene Bildungs- und Forschungsinitiativen. Dadurch bezwecken beide Organisationen einen gemeinsamen Rahmen zu schaffen, nachdem sie zu Beginn dieses Studienjahres zum ersten Mal einen Surfkurs angeboten haben. Die Initiative hat grossen Erfolg gehabt. 120 Studenten meldeten sich an.

Nebenbei soll Surf ausserdem in die Sporaktivitäten des Tourniers “Trofeo Rector” eingegliedert werden. Der Wettbewerb wird am Strand “El Socorro” im April oder Mai stattfinden, je nach Wetterlage. Auch die Universität von Las Palmas de Gran Canaria wird eine ähnliche Veranstaltung organisieren. Endziel beider Tourniere ist später dann auch eine kanarische Universitäten-Surfmeisterschaft zu veranstalten, bei der Studenten ihre jeweilige Uni auf dem Brett vertreten sollen.
Die Kosten und Einnahmen, die durch die Aktivitäten enstehen werden, sollen künftig unter die kanarische Surf-Federation und die Uni La Laguna verteilt werden.

Das unterzeichnete Abkommen beinhaltet auch einige Vorschläge für die Zukunft: Ausbildung von Surflehrern, die Organisation von Sportveranstaltungen, Leihgabe von Materialen und Sportausstattung, Sponsorenprogramme oder Forschungsaktivitäten.

Der Präsident der kanarischen Surf-Federation, Ángel Lobo, empfindet die neueingegangene Beziehung zur Uni La Laguna als eine Chance, beim Surf auch finanzielle und wirtschaftliche Möglichkeiten zu erkunden, aus denen sich Jobs für Studenten ergeben können. Gerade auch weil es sich beim Surfen um eine unternehmerische Aktivität handelt, die am besten dort läuft wo es gute Wellen gibt. Und das ist ja gerade rund um die Kanaren der Fall. “Man findet dort die besten Wellen Europas”, behauptete der Direktor. “Wenn in Kalifornien und im Baskenland solche Aktivitäten erfolgreich sind, warum soll es hier nicht auch so sein?”.

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