Die Bretter die die Welt bedeuten

Arbeiten in der Surfindustrie
20/10/2017
Wie du deinen Neoprenanzug sauber hältst
07/12/2017
Show all

Die Bretter die die Welt bedeuten

So Weihnachten ist vorbei. Habt ihr die Klassiker wie Socken oder Rosamunde Pilcher Bücher geschenkt bekommen? Oder der stets willkommene Briefumschlag mit ein zwei Scheinen drin? Wenn dem so ist, könnt ihr euch ja einen dringenden Wunsch für 2018 erfüllen: ein neues SURFBOARD!

Aber welches? Was will ich? Was kann ich? Wie teuer wird das? Hier ein paar Tipps für euch um das perfekte Surfboard zu finden und schnell besser zu werden.

Surfboards

  1. Nicht zu kurz!

Wenn ihr zu schnell auf ein zu kleines zu kurzes Brett umsteigt, ist die Gefahr groß dass ihr nie wirklich voran kommt. Ein zu kleines Brett macht es viel schwieriger zu paddeln, das Gleichgewicht zu finden und zu manövrieren. Also passt auf!

  1. Shape der Nose

Es gibt viele verschiedene Shapes für die Nese, also die Spitze des Brettes z.B. pointiert, rund, mixformen…Jeder Shape hat unterschiedliche Eigenschaften zur Folge. Als Anfänger ist es das Beste eine möglichst runde Nose zu wählen. Es erleichtet unglaublich in die Welle rein zukommen und gibt mehr Stabilität. Wenn ihr schon etwas steilere Wellen surft, kann es ruhig etwas spitzer sein. Das erleichtert euch dann den Duckdive und ihr könnt schnellere Manöver surfen.

  1. Volumen

Volumen ist ein weiteres wichtiges Thema. Als Anfänger gilt: umso mehr umso stabiler und somit leichter eine Welle zu bekommen. Mehr Volumen heißt also es ist leichter das Gleichgewicht zu halten, aber auch schwieriger das Brett später in den Kurven zu kontrollieren.

  1. Rocker

Rocker beschreibt wie sehr das Surfboard gewölbt ist, von der Nose zum Tail. Dies beeinflusst massive wie das Brett sich in Kurven verhält. Als Anfänger und Intermediate wollt ihr noch nicht zu viel Rocker haben!

Surfboard Shapes: Tail Formen

  1. Tail shape

Genau wie bei der Nose, gibt es auch beim Tail eine Vielzahl an Shapes da draußen. Z.B. rounded square, squash tail, pin, wing, swallow usw. Die Form der Tails ist ein weiteres riesiges Thema und ihr solltet euch da je nach eurem Können, eurer Größe und eurem Gewicht individuell beraten lassen.

  1. Fin setup

Es gibt verschiedene Versionen wie die Finnen angebracht werden. Eine große in der Mitte (meist bei Longboards) oder je zwei an den Seiten (two fins oft bei Fish shapes) oder der Klassiker Thruster den die meisten Shortboards haben, also drei Finnen verteilt.

  1. Nicht nur Design zählt

Versucht nicht das allerschönste Brett zu wählen. Natürlich wird es irgendwo auf der Welt genau dein Traumbrett mit deinen Maaßen und deinem Lieblingsdesign geben, aber denkt dran es ist dein erstes Brett. Vielleicht wirst du noch viel lernen und das Brett daher nicht ganz so gut behandeln. Ein Brett ist ja schließlich nicht zur Wohnungsdeko da, sondern um surfen zu lernen.

Surfboards: Design ist (nicht) alles!

Für mehr Informationen hier ein guter Surfboards guide: Shortboard Guide und den Longboard und Retro Guide

Wenn ihr euch für ein eigens für euch angefertigtes Brett entscheidet, denkt auch an den Preis. In England und Frankreich kann das richtig teuer werden. Natürlich spielt der Name des Shapers auch mit. Hier auf Teneriffa könnt ihr bereits ab 290,- € ein eigens für euch geshaptes Surfboard bekommen. Im Norden gibt es z.B. in Punta de Hidalgo 251 Surfborads, in Bajamar gibt es Tato und bei Atlantiksurf um die Ecke über Puerto de la Cruz gibt es Yanes Surfboards.

Es können keine Kommentare abgegeben werden.