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Der neue Eisbach Tirols?

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Die Tiroler Tageszeitung hat es veröffentlicht: Die stehende Welle in Silz soll „wiederbelebt“ werden und der Gründer und CEO des Outdoorparks  Area 47 Hansi Neuner kümmert sich darum.

Die 2555 Einwohner starke Tiroler Gemeinde „Silz“ soll zur neuen Hochburg des Riversurfings werden, zum Publikumsmagneneten und Treffpunkt für Wassersportler. Wie an der Isar in München soll in Tirol, an der heutigen Rafting-Ausstiegsstelle der Area 47 eine der derzeit größten stehende Wellen Europas entstehen.

Schon vor dem Aufbau des Outdoor-Abenteuerparks Area 47, gab es beim „Crazy Eddy“ in Silz eine solche stehende Welle, die mutige Surfer anlockte. Jetzt möchte Hansi Neuner die kleine „Strömung“ zu einer surfbaren Welle „ausbauen“. Mit Natursteinen soll zuerst eine 15 Meter breite Welle errichtet werden, die im nächsten Jahr um 30 Meter auf insgesamt 45 Meter Breite erweitert werden soll. Aus dem „Vorprojekt“ der kleinen Welle sollen dabei Erfahrungswerte gewonnen werden, die als Basis für das Funktionieren der gesamten Riversurf-Infrastruktur in Silz dienen sollen.

Im Interview der Tiroler Tageszeitung sagt Neuner über das Riversurfing und das geplante Projekt: „Es ist eine noch relativ junge Sportart, die im Zuge des Surfbooms der letzten Jahre absolut stark im Kommen ist. Es gibt bereits sehr viele Sportler in Österreich, aber auch im süddeutschen Raum, die so eine Einrichtung suchen. Im Gegensatz zu den wechselnden Verhältnissen am Meer gibt es bei uns ja quasi eine Garantie aufs Brett zu kommen. Nirgends in Tirol findet sich eine derart optimale Konstellation von Wasservolumen, Strömungsgeschwindigkeit und einer Brücke, was letztlich zu einer permanenten Welle führt.“

Besonderer Wert soll bei der Realisierung des Projekts darauf gelegt werden, sensibel, ökologisch und nachhaltig mit der Natur umzugehen. Die „grüne“ Welle soll Fischen durch den geänderten Strömungsverlauf zusätzliche Ruhezonen bieten und die Brückenpfeiler der Innbrücke entlasten, sagen die Planer. Wir sind gespannt!

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