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Balochistan. Die New York Times nannte diesen Ort vor kurzem: “The Scariest Little Corner of the World.” Es handelt sich um eine ländliche Gegend Pakistans, Afghanistans und des Irans: die einzige Küste mit Swell. In diesem Fall knappe 100km entlang des Golfs von Oman. Eine schroffe Küste, die für westliche Touristen als Reiseziel nicht besonders attraktiv sein dürfte, …außer für Surfer vielleicht.

Denn all das hörte sich für die irische Surferin Easkey Britton verlockend an. 2010 nahm sie sich eine Auszeit von ihrer Doktorarbeit in Meereskunde, um die unbekannte „Mondlandschaft“ von Küste zu erkunden. Ein ernstes Abenteuer, das darin endete eine neue Surfkultur ins Leben zu rufen: Die Surferinnen des Irans!

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Britton nahm sich auf, wie sie ein paar kleine iranische Wellen ritt, nahe des Dorfes Chabahar. Sie trug einen Hidjab über ihrem Neo und postete das Video im Internet. Ein paar Iranerinnen kontaktierten sie nach ihrer Abreise und baten Britton zurückzukehren und ihnen das Surfen beizubringen.

Seitdem hat Britton zwei weitere Reisen nach Chabahar angetreten. Die letzte im letzten Jahr, zusammen mit Filmemacherin Marion Poizeau, die eine Langzeit-Doku über die aufkeimende Surfszene der iranischen Frauen drehte: “Into the Sea”. Diese Dokumentation feierte Premiere auf dem International Surf Film Circuit. Ein Interview mit Britton, auch über ihr Waves of Freedom-Projekt, das den Surfsport für sozialen Wandel nutzt und durch die iranischen Frauen inspiriert wurde, gibt es hier zu lesen.

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“I HAD NO IDEA THERE WAS SURFING IN IRAN. NOW I FEEL INSPIRED. THIS MAKES ME SO HAPPY. THERE SHOULD BE MORE SURFING IN IRAN.” – Setareh, „neue“ iranische Surferin, Teheran

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